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BADENBRIEF 02/06

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der Landesvereinigung,

das Jubiläumsjahr "200 Jahre Großherzogtum Baden" hat bereits begonnen und wurde von unserem Mitglied, Musikwissenschaftler Dr. Joachim Draheim, mit einem großartigen Konzert im Stephanssaal, am Ort des alten Ständehauses eröffnet. Man kann nur feststellen, dass diejenigen, die das Konzert nicht besucht haben, einen musikalisch hochwertigen Abend, versäumt haben der auch gespickt war mit ironischen Seitenhieben auf die musikalische geschichtliche Entwicklung Stuttgarts.

Am 08. Februar fand im gut besetzten großen Saal des Kolpinghauses eine Podiumsdiskussion der Vorsitzenden der Landtagsfraktionen statt, bei der wir wieder einmal feststellen konnten, dass unsere Spitzenpolitiker einfach zuwenig darauf achten, dass die Region Stuttgart dem Status als Landeshauptstadt in einem Ausmaß nutzen, der für das ganze Land schädlich ist. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass unser Appell "Schluss mit der Zentralitätspolitik und Beginn einer nachhaltigen Förderung aller Regionen des Landes nach ihren Stärken" auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Konkretes Ergebnis der Veranstaltung war, dass die Fraktionsvorsitzenden zugesagt haben, in der letzten Sitzung des Landtages im Februar eine Resulution an die Sparkassenorganisation zur Erhaltung des Sparkasseninformationsstandortes Karlsruhe zu verabschieden. Bei Erfolg könnte dies ein Anfang dieser neuen Politik sein.

Die Gespräche des Vorstandes mit den von Herrn Ministerpräsident Oettinger uns für Gespräche mit dem Vorstand zugeordneten Spitzenbeamten des Staatsministeriums verlaufen sehr erfreulich. Es fanden in Karlsruhe bereits zwei Gespräche statt, ein drittes ist terminiert, und wir haben bei diesen Gesprächen die Möglichkeit, viele Themen im Detail anzusprechen, entsprechende Hintergründe auszuleuchten, und viele Probleme können auf der Ebene der Ministerien erledigt werden, ohne dass die wertvolle Arbeitszeit des Ministerpräsidenten in Anspruch genommen wird. Außerdem können ihn seine Mitarbeiter über die Gesprächsinhalte auf dem Laufenden halten und wir hoffen sehr, dass sich dieses Verfahren bewährt, so dass wir kurzfristig eine grundlegende Veränderung der Zentralitätspolitik erleben werden. Wir hoffen auch, dass eine Reihe von Projekten, die seit vielen Jahren- manche sogar seit Jahrzehnten- auf der Tagesordnung stehen, in nächster Zeit erledigt werden. Für diesen Politikwandel müssen wir neben dem Regierungschef auch die Mitglieder der Regierung und vor allen Dingen den Landtag gewinnen. Deshalb wird darauf zu achten sein, dass wir nur Abgeordnete wählen, die bereit und in der Lage sind, eine veränderte Politik durchzusetzen. Kuratorium und Vorstand haben deshalb Wahlprüfsteine formuliert, die inzwischen allen Kandidatinnen und Kandidaten des badischen Landesteils übersandt wurden und die wir zu Ihrer Information unserem Rundschreiben beifügen. Wir bitten Sie, in den Gesprächen mit Kandidatinnen und Kandidaten, auch in öffentlichen Versammlungen diese Fragen zu stellen und auf die Antworten genau zu achten. Wir werden Anfang März die Antworten auf unsere Homepage stellen und Ihnen in einem weiteren Rundschreiben übersenden.

Gelegenheit für weitere Gespräche werden in folgenden Veranstaltungen angeboten:

Samstag 04. März 2006 15.30 Uhr im Restaurant Kulisse Eingang Werderstraße im Kurhaus von Baden-Baden Podiumsdiskussion mit den Oberbürgermeisterkandidaten Gerstner und Dr. Rückert

Montag 06. März 2006 19.30 Uhr Badisches Brauhaus, Stephanienstr. 38-40 in Karlsruhe Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidatinnen und Kandidaten der Karlsruher Wahlkreise

Samstag 18. März 2006 16.00 Uhr Goldener Löwen, Baden-Baden Lichtental Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidatinnen und - kandidaten des Wahlkreises Baden-Baden

Für diese Veranstaltungen bitte ich Sie mit Verwandten, Freunden und Bekannten um zahlreichen Besuch und lebhafte Beteiligung.

Außerdem darf ich Sie an die Themenabende zu "200 Jahre Baden" erinnern, die mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Karlsruhe gemeinsam mit der wirkstatt veranstalten. Die Veranstaltungen haben wir Ihnen bereits mit Rundschreiben im Dezember bekannt gegeben, aber ich darf sie Ihnen noch einmal beifügen.

Zum Schluss darf ich Ihnen mitteilen, dass der Vorstand einen Entwurf eines unserer Mitarbeiter im Vorstand, als vereinsinterne Anstecknadel verwirklicht hat, die jedes Mitglied kostenlos erhalten wird. Die Anstecknadeln oder Pins werden bei unseren Veranstaltungen ausgegeben. Falls Sie Mehrfertigungen erwerben wollen, können Sie diese pro Stück für 2,- € erwerben. Sie dürfen jedoch nur von Mitgliedern als Erkennungszeichen getragen werden.

Für heute mit freundlichen Grüßen und auf Wiedersehen bei unseren zahlreichen Veranstaltungen

Ihr

Prof. Robert Mürb